

Trinkwasser ist weltweit das wichtigste Lebensmittel. Jeder Deutsche verbraucht täglich etwa 127 Liter davon, jedoch im Schnitt nur 5 Liter zur Zubereitung von Speisen und Getränken. Allein 34 Liter verschwinden täglich durch die Toilettenspülung. Auch wenn es so aussieht, als sprudele Wasser in scheinbar unbegrenzter Menge aus dem Hahn, steigen Aufwand und Kosten zur Aufbereitung ständig an.
"Wir brauchen einen Bewusstseinswandel. Wenn auch kommenden Generationen noch qualitativ gutes Wasser in ausreichender Menge zur Verfügung stehen soll, müssen wir in den Verwaltungen, Unternehmen und privaten Haushalten umdenken", sagt Anja Schumann, Vizepräsidentin der fbr.

Der Weltwassertag wird seit 1993 auf Initiative der Vereinten Nationen am 22. März begangen. Er macht auf die Bedeutung von sauberem Wasser aufmerksam und wirbt für den verantwortungsvollen Umgang mit dieser Ressource. Aus diesem Anlass diskutierten Vertreter der fbr im Rahmen einer Podiumsdiskussion über das Thema "Regenwassernutzung im Klimawandel" im Berliner Haus der Bundespressekonferenz.

Aktuell: Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht gewonnen:
Waschmaschinen dürfen mit Regenwasser betrieben werden
Das Bundesverwaltungsgericht hat nun am 24.01.2011 rechtverbindlich für ganz Deutschland entschieden, dass Waschmaschinen mit Regenwasser betrieben werden dürfen (BVerwG, Urteil vom 24.01.2011, Geschäftszeichen BVerwG 8 C 44.09).